Wild, Wet and Dirty PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Barbara   
Mittwoch, 02. September 2009 um 11:22 Uhr

Wenn ich nicht Triathlon machen würde, wäre wohl Damen-Schlammringen mein Sport. Jedenfalls hat mir mein Start bei der Mitteldistanz in Podersdorf gezeigt, dass ich darin nicht so schlecht wäre.

In 12 Jahren Triathlon sind mir solche Naturgewalten noch nie widerfahren. Freitag sitz ich noch im Sommerkleidchen beim Abendessen, Samstagfrüh, 4 Uhr, stürmts, schüttets und is arschkalt! Na, da kommt Freude auf!

Ich machs kurz: Kampf ums nackte Überleben in drei Akten:
Beim Schwimmen haben sich die Wellen und Wogen des Neusiedlersees mehr oder weniger überschlagen. Hätt ich meine Aquastops net in meinen Ohren gehabt, hätte das eine gröbere Sauerei im See gegeben. Irgendwie vorwärts kommen und net absaufen war die Devise, was mir letztendlich auch so halbwegs gelungen ist.

Nach einer knöcheltiefen Gatschorgie hab ich mein Radl aus der Wechselzone befreit und bin ab auf die Radlstrecke, wo mich so ein Wind erwartete, dass selbst der Mumuku ein Sch… dagegen is! Lustig wars trotzdem und weils eben so lustig war, bin ich einfach mit 3 Minuten Vorsprung tagesschnellste Damenradzeit gefahren und zusammen mit der Führenden, Dominique Angerer, in T2 eingerauscht. Nachdem wirs uns bei einem Catch im jetzt noch tieferen Schlamm ausgemacht haben, ging Dominique als Erste auf die Laufstrecke. Meine Eisbeine wollten an dem Tag nie so richtig auf Touren kommen, waren total müd. Konditionell wär noch was drin gewesen, aber das zählt nicht, wenn ichs net erbracht hab.

Letztlich hats für Platz drei overall und Platz eins in der AK gereicht und ich bin mehr als zufrieden damit! Der Rückstand zur Ungarin Amelita Sved ist zumindest im Vergleich zum WEM um einiges kleiner geworden.

Ergebnisse unter http://www.pentek-timing.at/results/show_results_db.php?veranstnr=10893&racenr=2

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 02. September 2009 um 11:33 Uhr
 

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